Über uns

Wir,

- das sind mein Sohn Manuel, mein langjähriger Lebensgefährte Andreas und ich, Sandra Sturm – leben inmitten des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen, in einem alten Fachwerkhaus von 1840.

Wie alles begann

Mein Leben lang hatte ich einen Hund und eine Katze.

Aus den Erfahrungen, die ich bisher mit ganz „normalen“ Hauskatzen gemacht habe (die nicht immer gut waren) wurde ich eher ein so genannter „Hundemensch“.

Denn keiner meiner Hunde, hätte mich jemals gekratzt oder gebissen.

Meine Meinung zu Katzen änderte sich allmählich, als wir im Müll drei Katzenbabys gefunden haben, die sechs Tage alt waren. Ich zog die Kleinen mit Fläschchen groß und mein damalige Hündin hat sich wie, als wenn es die eigenen Babys wären, um die Kleinen gekümmert.

Es war lustig mit anzusehen, wie meine große Hündin (es war ein schwarzer Schäferhundmischling) die winzigen Katzenbabys sauber geschleckt hat.

Den liebsten haben wir damals behalten, unseren Tiger.
Ein getigerter Kater, der heute noch bei uns lebt. Die anderen beiden kleinen Kater waren so, wie ich bisher Katzen kennen gelernt habe:

  • teilweise unberechenbar,
  • manchmal kratzbürstig,
  • wenig schmusebedürftig und
  • extrem eigensinnig.

Tiger war damals schon etwas anderes.
Er ist auch der einzige Kater, der bei uns wohnen darf; kastriert natürlich.

Durch Tiger bin ich dann langsam auf den „Katzengeschmack“ gekommen, so dass bei uns die erste Rassekatze einzog.

Wir alle drei waren sofort von diesem lieben Wesen begeistert und die „Sucht“ begann. So zog eine nach der anderen ein. Dies wäre natürlich nicht möglich gewesen, wenn erstens wir nicht 270m² Wohnfläche mit unseren Katzen teilen könnten und zweitens, mein Sohn und mein Lebensgefährte nicht genauso wie ich Katzen lieben würden.

Heute

Bei uns leben nur unsere Katzen mit ihren Babys, da für mich von Anfang an klar war, dass wir uns alle nicht den Stress an tun wollen, einen oder mehrere Kater bei uns im Haus zu halten.

Zur Erläuterung:
Ein Kater ist in der Regel immer potent und willig und bedrängt die Katzen, ob sie es wollen oder nicht, ob sie Babys haben oder nicht.

Dazu kommt noch, das eine Katze 2-3 mal im Jahr rollig wird, wenn man also nicht aufpasst, könnte sie theoretisch 2-3 mal im Jahr Babys bekommen.

Oft merkt der Kater eher, dass die Katze rollig ist, als der Katerbesitzer und dann ist es schon zu spät. Da ich nicht möchte, dass meine Katzen öfter als einmal pro Jahr Babys bekommen, wäre es mir zu riskant, ständig einen Kater hier zu haben.

Dazu kommt noch, dass der Kater oder die Katze ständig weggesperrt werden müsste, worunter die Tiere auch leiden würden.

Ich habe das Glück, dass meine Deckkater bei meinen Freundinnen und meinem Cousin völlig in der Familie intrigiert leben können, eben wie echte Schmusekater, und wenn es dann mal wieder soweit ist, bekommen sie auch mal netten Damenbesuch; schöner geht es doch nicht oder?

Aufzucht

Unsere Babys werden sozusagen im Zentrum der Familie geboren und großgezogen.

Unsere Wurfkisten stehen nämlich an den Heizkörpern des offenen Wohn-Küchenbereichs, also da, wo das meiste Leben in der Familie stattfindet.

So sind die Babys und die Mütter von Anfang an, den ganzen Tag unter meiner Beobachtung, da ich selbständig bin und mein Büro sozusagen in dem Wohn-Küchenbereich legen konnte. Somit sind die Kleinen von Geburt an alle Geräusche des tägl. Lebens gewöhnt. Wenn sie alt genug sind, fangen sie an, langsam aus der Wurfkiste herauszugucken.

Sie werden dann von Tag zu Tag neugieriger, dann lege ich vor die Wurfkiste weiche Kissen, damit sie beim rausklettern weich fallen.

Anfangs liegen die Kleinen nur auf dem Kissen, aber in den nächsten Tagen werden sie immer mutiger und fangen an unser Haus cm² für cm² zu erkunden. So im Alter von 10 Wochen haben sie schon das ganze Haus erkundet.

Da unsere Babys noch nie Freigang hatten, sind sie auch bestens als reine Wohnungskatzen geeignet.

Wenn unsere Kleinen groß genug sind, auf die Couchgarnitur zu klettern, kommen sie abends immer zum Schmusen zu uns.

Wir freuen uns jedes Mal darüber, wie menschenbezogen und anhänglich sie sind und so extrem den Kontakt zum Menschen suchen, obwohl sie genug Ihresgleichen um sich haben.

Da mein Lebensgefährte liebend gerne abends liegend seinen Feierabend auf der Couch genießt, wird er der Länge nach von unseren Katzen und Kitten überrascht.
Das sieht wirklich total knuffig aus.

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